Benedikt Bach

Benedikt Bach  war während  seiner Schulzeit Mitglied der „Limburger Domsingknaben“ unter der Leitung von Domkapellmeister Hans Bernhard und später Mathias Breitschaft.

 

Während der zehn Jahres sang er im Chor neben vielen a-capella-Werken der musica sacra (Palestrina, Lasso, Gabrieli, Reger, Rheinberger, Schütz, Schein uva.) auch die großen Oratorien wie etwa J.S. Bachs Passionen, Mendelssohns Elias, verschiedene Messen von Haydn und Mozart, Brittens War Requiem, Monteverdis Marienvesper, Mozarts Requiem u.a.

 

Er studierte an der Musikhochschule Heidelberg-Mannheim Violine und nahm Gesangsunterricht u.a. bei Jean Cox in Karlsruhe.

 

In seiner Schul -und Studienzeit sang er in verschiedenen Chören u.a. unter der Leitung von W. Hauck, A. Ickstadt, W. Seeliger.

 

Das collegium vocale limburg, in dem er lange Zeit sang, wurde 1985 1. Preisträger im Deutschen Chorwettbewerb.

 

Eine Chorleiterausbildung machte er schon während seiner Zeit bei den Domsingknaben. Später besuchte er verschiedene Kurse für Chor-und Orchesterdirigieren bei Lutz Herbig.

 

Als Geiger spielt(e)er in verschiedenen Orchestern (Heilbronner Sinfonieorchester, Philharmonie Merck, Neue Philharmonie Frankfurt, Kammerphilharmonie Rhein-Main, Kammeroper Frankfurt).

 

Seit  1991 ist er Violinlehrer und Stimmbildner an der  Musikschule Bad Vilbel-Karben.

 

1995 gründete er den Chor Vil-belCanto, mit dem er zahlreiche Werke und Projekte (s. Repertoire) verwirklichen konnte.

 

"1995 wurde ich gefragt, ob ich die Leitung und den Aufbau eines neuen Chores übernehmen könne. Mit der Leitung von Chören war ich vertraut, nicht aber mit einer Neugründung. Aber ich probierte es. Sicher hat es etwas gedauert, bis ich einen einheitlichen Chor formen konnte.Von Anfang an aber war die Begeisterung der Sängerinnen und Sänger für den Chorgesang für mich meine wesentliche Motivation.
Egal, ob wir klassische Musik singen, ob folkloristische Musik oder Ausflüge in die Pop-Musik, der Chor stellt sich jeder Herausforderung und wächst an ihr, auch nicht zuletzt dank der vielen Engagements bei den Burgfestspielen. Das ist der Grund, warum ich nach so langer Zeit immer noch Freude beim Dirigieren empfinde. Die Grenzen sind noch nicht erreicht."